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Peter Friederichs


Prof. Dr. Dieter Frey

Peter Friederichs

Kurzvita

Peter Friederichs ist Gründer und Vorstandsvorsitzender des Human-Capital-Club e.V, München sowie Geschäftsführer der Celidon Consulting GmbH, München.
Weiterhin ist er Beirat der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP), München, Lehrbeauftragter der Technischen Universität München sowie Referent und Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen und Testentwicklungen.
Er stellt sich der Frage wie man Human Capital Ratings für deutsche Unternehmen attraktiv gestalten kann. (Versuche das Human Capital in Cent und Euro zu bewerten sind im Wesentlichen bisher gescheitert. Deshalb ist es nun wichtig, den Unternehmen aufzuzeigen, welche Bedeutung das Human Capital für das Corporate Image des Unternehmens für Kunden, Mitarbeiter/ Bewerber, Öffentlichkeit, Aktionäre und den Kapitalmarkt hat.)
Dazu hat das Bundesarbeitsministerium mit der Bundesanstalt für Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, ein Ratingsystem für Unternehmen zu entwickeln, die Humanvermögensförderung der Unternehmen über Indikatoren/ Werttreiber zu bewerten.
Den Bericht aus dem laufenden Forschungsprojekt stellt er bei uns vor.

Abstract

Das Thema Human Capital Management hat sich in den letzten Jahren sehr stark verbreitet.
Viele verstehen darunter nichts anderes als das klassische HR-Management . Aus meiner Sicht ist jedoch die Wertschöpfung durch die Mitarbeiter als eine wesentliche Säule neben dem Finanzkapital zu sehen und die Bedeutung für das Überleben des Unternehmens klarer herauszuarbeiten. Dies kann nur durch harte Fakten geschehen, denn das Management der Unternehmen reagiert nach wie vor nur zögerlich, wenn überhaupt auf die Erkenntnisse der
Humanwissenschaften. Nach wie vor gibt es keine verbindliche Regel für Unternehmensführungen, für die Nachhaltigkeit von modernem Human Capital Management zu sorgen, Human Capital“Bilanzen“ und Reports zu erstellen und zu veröffentlichen. Versuche das Human Capital in Cent und Euro zu bewerten sind im Wesentlichen bisher gescheitert.
Deshalb ist es nun wichtig, den Unternehmen aufzuzeigen, welche Bedeutung das Human Capital für das Corporate Image des Unternehmens für Kunden, Mitarbeiter/ Bewerber, Öffentlichkeit, Aktionäre und den Kapitalmarkt hat.
Dazu hat das Bundesarbeitsministerium mit der Bundesanstalt für Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, ein Ratingsystem für Untenehmen zu entwickeln, die Humanvermögensförderung der Unternehmen über Indikatoren/ Werttreiber zu bewerten.
Hierbei werden für die Studie Indikatoren ausgewählt, die nach einer empirischen Analyse, den Zusammenhang zwischen weichen Faktoren und dem Unternehmenserfolg aufzeigen.
Beauftragt mit der Studie sind psychonomics AG, Köln und als Kooperationspartner Celidon Consulting GmbH, Kirchheim .
Ziel ist ein Humanvermögens-Rating, das es Unternehmen ermöglicht, sich auditieren zu lassen. Ein solches System ist insbesondere auch für mittelständische Firmen interessant, sich auf dem Kapitalmarkt attraktiver aufzustellen. Banken zeigen ein klares Interesse, diese Verfahren in die Bewertung der Unternehmen konsequent einfließen zu lassen.
Ich verspreche mir davon die Management -Aufmerksamkeit auf einer konsequenten Realisierung einer nachhaltigen Personalpolitik.


Prof. Dr. Dieter Frey

Kurzvita

Prof. Dr. Dieter Frey ist Professor für Sozial- und Wirtschaftspsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Leiter des Departments Psychologie und Akademischer Leiter der Bayerischen Eliteakademie. Außerdem ist er Mitbegründer des Human-Capital-Club e.V. und Mitglied in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Prof. Dr. Frey verbindet seit Jahren Grundlagenforschung, angewandte Forschung und Anwendung von Forschung. Er ist Autor von Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln zur Sozialpsychologie, Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie sowie zur Angewandten Psychologie.
Er stellt in seinem Grundsatzvortrag die Bedeutung von Feedback für Organisationen, Teams und den einzelnen Mitarbeitern angesichts der gestiegenen Anforderungen an Lernen und Veränderungsbereitschaft dar.